27. Juni 2017

Neuerscheinung: Light & Dark: A Tale of Angels [Buch 3]

Meine Lieben,

Ab sofort könnt ihr hier den dritten Band der Reihe "Light & Dark: A Tale of Angels" als Ebook kaufen. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen! 




19. März 2017

Neuerscheinung: The Game [Band 3] - Mystika

Meine Lieben,

ab heute ist der dritte Band von "The Game" als Ebook erhältlich. Taschenbuch folgt.

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen! :)



10. März 2017

Neuerscheinung: The Game [Band 3] - Mystika

Meine Lieben,

Kurzes Update zur Reihe "The Game". Der dritte Band "Mystika" erscheint am 19. März und kann bereits ab heute hier vorbestellt werden! 





Neuerscheinung: Light & Dark: A Tale of Angels [Buch 2: City of Shadows]

Meine Lieben,

Ab sofort könnt ihr hier den zweiten Band der Young Adult Fantasy Reihe "Light & Dark: A Tale of Angels" als Ebook kaufen. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen! 




7. August 2016

Neuerscheinung: The Game [Band 2] - New Game

Meine Lieben,

es ist soweit! Der zweite Band von "The Game" ist ab heute als Ebook bei Amazon erhältlich. Taschenbuch folgt wie üblich etwas später.

Viel Vergnügen beim Lesen! :)


28. April 2016

Neuerscheinung - Light & Dark: A Tale of Angels [Buch 1]

Meine Lieben,

Ab sofort könnt ihr hier den ersten Band meiner neuen Urban Fantasy Reihe "Light & Dark: A Tale of Angels" als Ebook kaufen. 

Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen! :)



 

26. April 2016

Leseprobe - Light & Dark: A Tale of Angels [Buch 1: Birth]

Meine Lieben,

es ist mal wieder Zeit für eine Leseprobe. Diesmal aus meiner neuen Urban Fantasy Reihe "Light & Dark: A Tale of Angels". Viel Vergnügen! :)

Eure Linda


Leseprobe - Light & Dark: A Tale of Angels [Buch 1: Birth]


Ihr Begleiter ließ sich auf den Fahrersitz fallen, startete den Sportwagen und gab angeberisch laut Gas, bevor er mit unerlaubt hoher Geschwindigkeit durch die Straßen der Wiener Innenstadt bretterte.
Chloe drehte die Musikanlage auf volle Lautstärke, schlüpfte aus ihren viel zu hohen und viel zu unbequemen High Heels und legte ihre Füße auf dem Armaturenbrett ab.
„Was soll das sein, auf deinem Knöchel?“, fragte er und zündete sich mit einer Hand eine Zigarette an, während er mit der anderen locker das Lenkrad hielt. Der Wagen federte über dem Kopfsteinpflaster auf und ab und ihr Magen drehte sich im Takt. Vorsorglich betätigte sie den Fensteröffner. Die eisige Januarluft ließ sie frösteln und die feinen Härchen auf ihrer blassen Haut stellten sich senkrecht.
„Ach, das Tattoo?“, fragte sie und warf einen Blick auf ihren linken Fuß.
Vor zwei Jahren hatte sie sich in einem Hinterhof im zehnten Bezirk von einem Typen namens Dirk das knallrote Tattoo stechen lassen. Da die Farbe den gleichen Ton hatte wie ihr Blut, hatte sie erst gar nicht sehen können wie stümperhaft er gearbeitet hat. Später war sie zu einem besseren Tätowierer gegangen und hatte ausbessern lassen, was Dirk vermasselt hatte. Als ihre Eltern es entdeckt hatten, waren sie ausgerastet. Allein das waren die höllischen Schmerzen schon wert gewesen.
„Das ist der Teufel“, erklärte sie ihm und fuhr mit ihrem langen Fingernagel die Linien nach.
„Der Teufel, soso. Du bist auch ein kleiner Teufel, was?“, fragte er und beobachtete sie von der Seite.
„Das sagt zumindest meine Schwester“, gab sie zurück und riss ihren Blick von dem kleinen, roten Männchen mit dem grimmigen Gesichtsausdruck und dem schwingenden Dreizack los. „Und sie ist ein Engel, also wird sie recht haben.“
„Aber Engel sind langweilig. Wer will schon einen Engel, wenn er ein Teufelchen haben kann?“, fragte er breit grinsend, als hätte er den Witz des Jahrhunderts gerissen. Sie lächelte nur müde.
Er raste über eine rote Ampel, als wäre sie gar nicht da. Als sie über eine der Donaubrücken sausten, betrachtete sie gelangweilt die strahlenden Lichter der Skyline von Donaustadt, welche die gekräuselte Oberfläche des vom Wind aufgewühlten Flusses lebhaft schimmern ließ.
„Wie schön, dass wir da einer Meinung sind“, gab sie schließlich zurück und zog die Champagnerflasche aus dem Behälter der Mittelkonsole. Sie durfte auf keinen Fall nüchtern werden. Und er noch weniger. Sonst würde sie vor Langeweile in dem bequemen Ledersitz einschlafen.
Sie klemmte die Flasche zwischen ihre Beine, entfernte die Folie und ließ den Korken mit einem ohrenbetäubenden Knall gegen die Autodecke donnern.
Ihr Begleiter schreckte merklich zusammen und blickte mit leicht verärgerter Mine zur Decke hoch, wo sich nun eine tiefe Kerbe befand. Sie lachte. Männer und ihre Autos.
„Was hältst du davon, wenn wir endlich mit dem Spaß beginnen?“, fragte sie dann, legte ihren Kopf in den Nacken und nahm mehrere große Schlucke der exklusiven Flüssigkeit, wobei sie sich beinahe an der aufsteigenden Kohlensäure verschluckte. Als sie genug hatte, wischte sie sich mit der Handfläche den Mund ab, hielt ihm die Flasche entgegen und nickte ihm auffordernd zu.
Es schien erst so, als wolle er sie wegen der lächerlichen Delle in seiner kostbaren Karre zur Sau machen, doch dann nahm er ihr die Flasche ab und setzte sie mit einem Blick, der wohl sexy wirken sollte, an seine Lippen an. Während er, ohne das Tempo zu drosseln, trank, wandte er seinen Blick nicht von ihr ab. Seine Augen wanderten von ihrem Gesicht über ihren Körper und blieb auf ihren Beinen hängen, die heute in einer schwarzen Lederhose steckten.
Als plötzlich ein lautes, durchdringendes Hupen neben ihnen ertönte, sah er erschrocken auf und riss das Lenkrad herum. Scheinwerferlichter blendeten sie und irgendwo hörte sie jemanden wütend schreien.
Während er mit hektischen Bewegungen das Auto schlitternd wieder auf die Spur brachte, lachte Chloe lauthals, bis ihr die Tränen kamen, und nahm ihm die Flasche aus seinen zitternden Fingern wieder ab. Vielleicht würde die heutige Nacht doch nicht so öde werden, wie sie gedacht hatte. Man musste ihn nur aus der Reserve locken.
„Du bist mir eine“, stieß er mit einem leichten Kopfschütteln hervor und versuchte wieder seine entspannte, lässige Körperhaltung einzunehmen.
„Tja, wie du schon gesagt hast. Wer will einen Engel, wenn er auch den Teufel haben kann.“ Sie lachte wieder, wuschelte ihm durch die angeklatschten Haare und ließ sich in den warmen Ledersitz fallen. „Und sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt.“